Anzeichen von Wespenbefall in Haus, Heim und Betrieb

Wespen

Kostenlose und direkte Hilfe: 0800 1718175  oder mailen Sie uns

Wespennest vs. Bienennest, Hornissennest und Hummelnest

Dem Laien fällt es oft schwer, Wespen von ähnlich aussehenden, staatenbildenden Fluginsekten wie Hornissen, Bienen oder auch Hummeln zu unterscheiden. Eine Unterscheidung und Arterkennung ist jedoch u.a. für Allergiker sehr wichtig. Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie Wespennester von anderen Nestern unterscheiden können.

Wespen und Wespennester erkennen

Deutsche Wespen und Gemeine Wespen besitzen einen schwarz-gelben Körper, der durch das streifenartige Muster eine Signal- und Alarmwirkung auf seine Umwelt ausübt und vor allem Fressfeinden gegenüber Wehrhaftigkeit signalisieren soll. Die Größe der Wespen beträgt in der Regel zwischen 11 und 14 mm (Königin: bis 20 mm). Als sehr charakteristisches Merkmal fällt die „Wespentaille“ zwischen Thorax und Abdomen auf.

Deutsche und Gemeine Wespen sind sogenannte „Dunkelhöhlennister“, d.h. sie bevorzugen vor allem dunkle, geschützte Stellen zum Nestbau. Beliebte Orte sind daher vor allem in Rolladenkästen, im Bereich von Dachböden, Scheunen, Carports oder auch in der Erde. Das Material der Wespennester erinnert an Altpapier. Je nach Gattung kann man anhand der Farbe auf die Spezies schließen: Ist das Nest hell-beigefarben, handelt es sich um Gemeine Wespen oder Hornissen. Bei grauer Farbe handelt es sich wahrscheinlich um ein Wespennest der Deutschen Wespen.

Wespen stehen unter Naturschutz, deshalb dürfen Wespennester nur in Ausnahmefällen entfernt werden. Dazu zählen beispielsweise Allergiker oder Kinder und Tiere im Haus, die durch die Wespen bedroht werden könnten. Rentokil berät Sie gern, in wie weit bei Ihnen eine Entfernung des Wespennests zulässig ist.

Sonderfall: Erdwespen

Barfuss über die eigene Blumenwiese laufen kann gefährlich werden. Dann nämlich, wenn sich Erdwespen oder Erdbienen mit einem unterirdischen Nest in Ihrem Refugium einquartiert haben. Haben Sie ein Erdwespennest im Garten entdeckt? Bei den meisten Erdwespen handelt es sich oftmals tatsächlich um die Gattungen der Deutschen Wespe oder Gemeinen Wespe. Das Erdwespennest weist im Unterschied zum Erdbienennest bzw. Wildbienennest meist nur einen großen Haupteingang auf. Wildbienen dagegen fliegen meist mehrere Löcher im Boden an. Erdwespen können sehr aggressiv reagieren, wenn Sie dem Erdwespennest zu Nahe kommen.

Zögern Sie nicht und rufen Sie die Rentokil Schädlingsexperten kostenlos unter Tel. 0800 1718175 an. Wir helfen Ihnen sowohl bei der Arterkennung als bei einer eventuell notwendigen Beseitigung.

Deutsche Wespe - Vespula germanica
Gemeine Wespe - Paravespula vulgaris

Bienen und Bienennester erkennen

Bienen und hier vor allem Honigbienen unterscheiden sich von Wespen vor allem durch ihre Größe und Färbung. Bienen sind eher unauffällig, die Farbe ist bräunlich bis grau-schwarz. Bienen sind dicht behaart und besitzen an den Bein-Enden oft längere Haare, die der Pollensammlung dienen. Der Flug der Bienen wirkt im Vergleich zu dem von Wespen eher gemächlich. Bienen erreichen eine Körperlänge von ca. 9-14 mm. Bienen sind im Unterschied zu den eiweißfressenden Wespen reine Vegetarier und ernähren sich ausschließlich von Nektar und Pollen diverser Blütenpflanzen.

Bienen bauen ihre Nester zumeist in geschützten, gut verborgenen Hohlräumen von Bäumen oder Kammern unter der Erde. Ein Bienennest besteht zumeist aus senkrechten Wabenplatten aus Wachs. Die Waben bestehen aus sechseckigen Zellen, in denen der Bienennachwuchs großgezogen sowie Honig und Pollen gelagert wird.

Bienen und Bienennester sind besonders geschützt und unterliegen dem Artenschutz. Umsiedlungen oder gar Bekämpfungen dürfen grundsätzlich nur in begründeten Ausnahmefällen (Notfälle, Bedrohungssituationen) mit entsprechender Ausnahmegenehmigung erfolgen.

Hornissen und Hornissennester erkennen

Hornissen gehören zu den größten einheimischen Wespenarten und erreichen eine Körperlänge von bis zu 3,5 cm. Die schwarz-gelbe Körperzeichnung von Hornissen signalisiert Kampfbereitschaft, im Gegensatz zu Wespen besitzt der Kopf-, Bein- sowie der obere Körperabschnitt auch einen roten Farbanteil. Der mittlere Abschnitt des Hornissenkörpers besitzt grundsätzlich keinen gelben Farbanteil.

Ein Hornissennest findet sich zumeist in Bäumen, auf Dachböden oder in Hohlräumen von Mauerwerk oder Rollladenkästen. Wie ein Wespennest besteht ein Hornissennest aus einer papierähnlichen Masse, die Hornissen aus zerkautem Altholz bauen. Hornissennester sind bei Volksstärken von lediglich 400-700 Tieren deutlich kleiner als Wespennester und weisen nach unten hin eine charakteristische Öffnung auf, aus der die Hornissen ihren Kot fallen lassen. Unter den Nestern befinden sich daher Kotanhäufungen. Ein Hornissennest ist bräunlich im Gegensatz zum eher grauen Wespennest.

Hornissen zählen laut Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) zu den besonders geschützten Arten. 

Hummeln und Hummelnester erkennen

Hummeln sind eine Bienenart und fallen vor allem durch ihren pummelig wirkenden, großen und runden Körperbau auf. Hummeln sind wie Bienen behaart und wirken geradezu pelzig. Die Farbe der Hummeln variiert je nach Art, ist jedoch meist kontrastreich von gelb, weiß bis schwarzfarbig. Die Länge der Hummeln beträgt durchschnittlich etwa 10-13 mm. Hummeln sind in der Lage zu stechen.

Ein Hummelnest besteht je nach Art aus Populationen von 50 bis 600 Tieren. Meist werden hohle Baumstämme und unterirdische Orte wie z.B. Erdlöcher zum Nestbau bevorzugt. Hummelnester werden in den meisten Fällen nur einmal genutzt und danach verlassen.

Hummeln stehen unter Artenschutz bzw. Naturschutz. Dies wird in der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) geregelt. Hummeln gelten als besonders geschützte Tiere.


Wie können wir helfen?

Auch in Ihrer Nähe:

PLZ eingeben

Privatpersonen

(0 ct./ min.)
0800 1718175

Unternehmen

(0 ct./ min.)
0800 1718176