Rentokil Schädlingslexikon: Wühlmäuse und Schermaus erkennen

Wühlmaus (auch: Schermaus)

(Arvicola Terrestris)

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Aussehen

  • Der Körper der Wühlmaus/ Schermaus ist zwischen 12 und 22 cm lang. Der Schwanz ist etwas kürzer als die halbe Körperlänge. 
  • Sie ist 60 bis 180 g schwer. 
  • Durch ihren gedrungenen, plumpen Körperbau und den relativ großen und breiten Kopf sowie kurzen Schwanz lässt sich die Wühlmaus leicht von der Hausmaus unterscheiden.

Fortpflanzung

  • Die Paarungszeit der Wühlmaus/ Schermaus liegt vorwiegend zwischen März und Oktober. 
  • Die Tragezeit (alle Arten) beträgt etwa 3 Wochen. 
  • Die Weibchen bringen 3 bis 8 Junge pro Wurf zur Welt. Pro Jahr gibt es 3 bis 6 Würfe. 
  • Zwischen Geburt und Geschlechtsreife liegen ca. 8 Wochen.

Lebensweise

  • Als Lebensraum bevorzugt die Wühlmaus/ Schermaus frische, feuchte Böden, Gräben, Bachufer, Böschungen, extensiv genutzte Wiesen und vergraste Jungkulturen (Gärten, Obstanlagen, Weinberge). 
  • Dort lebt sie in weit verzweigten Gangsystemen dicht unter der Oberfläche und richtet Wühlschäden an. 
  • Die Wühlmaus ernährt sich von Pflanzenteilen wie Wurzeln, Knollen und Gemüse. 
  • Sie kann gut schwimmen und tauchen. 
  • Die Wühlmaus/ Schermaus ist tag- und nachtaktiv. Sie macht keinen Winterschlaf.

Wiesenwühlmäuse

(Microtus Pennsylvanicus)

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Aussehen

  • Wiesenwühlmäuse sind kleine Schadnager mit kurzen Beinen und kurzem Schwanz. 
  • Ausgewachsen erreichen sie eine Größe von ca. 16 cm. 
  • Ihr Fell ist kastanienbraun und verfärbt sich im Winter gräulich. 
  • Die Vorderfüße der Wiesenwühlmäuse haben vier Zehen, die Hinterläufe fünf. 
  • Sie haben eine runde Nase.

Fortpflanzung

  • Die Paarungszeit von Wiesenwühlmäusen erstreckt sich über das ganze Jahr. 
  • Die Weibchen werfen bis zu 5-mal pro Jahr. 
  • Jeder Wurf enthält ca. 5 Junge. 
  • Wiesenwühlmäuse leben in freier Wildbahn ca. ein Jahr. In Gefangenschaft können sie älter werden.

Lebensweise

  • Wiesenwühlmäuse treten ganzjährig auf. Sie sind im Sommer überwiegend nachts zu sehen, im Winter eher tagsüber. 
  • Sie ernähren sich von Gräsern und Samen, im Winter häufig auch von Baumrinde. 
  • Als Aufenthaltsort bevorzugen Wiesenwühlmäuse offene Felder und feuchte Wiesen mit hohem Pflanzenwuchs. 
  • Sie leben in unterirdischen Bauten. 
  • Im Sommer bauen sie ihre Nester aus Gräsern, im Winter befinden sich ihre Nester überirdisch und häufig unter Schnee.

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