Tauben und Schadvögel erkennen

Neben Tauben werden eine ganze Reihe weiterer Vogelarten an und in menschlichen Gebäuden lästig. Die meisten der rund 500 deutschen Vogelarten fallen niemanden zur Last – ja, sie verdienen sogar unseren besonderen Schutz. Aber die falsche Vogelart am falschen Ort kann für Unternehmen zur Bedrohung werden. Zunächst sollte man wissen, mit welchem Gegner man es zu tun hat.

Wir helfen Ihnen, die wichtigsten Lästlinge der Lüfte zuverlässig zu erkennen und sagen Ihnen, welches Verhalten für die jeweilige Art typisch ist. Guter Rat ist manchmal teuer, vor allem wenn es gilt, die jeweiligen Vogelarten wieder loszuwerden. Egal ob Schwalbenabwehr oder Spatzenabwehr, egal, ob Sie Krähen vertreiben oder Tauben abwehren wollen. Wir zeigen Ihnen in den nächsten Kapiteln auf, welche Systeme zur Vogelabwehr definitiv geeignet sind, die lästigen Störenfriede wieder loszuwerden.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Lebenszyklen und Gewohnheiten der häufigsten Schadvögel.

Verwilderte Stadttaube / Haustaube

(Columba livia forma domestica)

Tauben

Aussehen

  • Die Verwilderte Stadttaube ist ca. 32 cm groß.
  • Ihr Gewicht beträgt zwischen 300 und 350 g.
  • Das Gefieder der Stadttaube ist blaugrau. Oft treten auch abweichende Farbvarianten auf.
  • Ihr Ruf ist ein typisch hohles Gurren.

Fortpflanzung

  • Die Hauptbrutzeit der Verwilderten Stadttaube ist von März bis September, kann bei günstigem Nahrungsangebot aber auch ganzjährig sein.
  • Im Normalfall finden 2 bis 3 Bruten pro Jahr statt.
  • Jedes Gelege enthält 2 Eier.
  • Die Brutzeit beträgt zwischen 17 und 19 Tage.
  • Die Jungvögel bleiben 35 bis 37 Tage im Nest bis sie dieses voll flugfähig und selbstständig verlassen.

Lebensweise

  • Die verwilderte Stadttaube lebt in Städten und angrenzendem Umland.
  • Sie hält sich in ständiger Nähe ihres Schlafplatzes auf.
  • Die Stadttaube ernährt sich hauptsächlich von Saatgut, Grünfutter und Hausabfällen.
  • Sie nistet vorwiegend auf Mauervorsprüngen, Simsen, im Inneren von Höhlen oder vergleichbaren Stellen an Gebäuden, mitunter auch in geschlossenen Räumen, die durch Fenster oder dergleichen erreicht werden können.

Türkentaube

(Streptopelia decaocto)

Türkentaube

Aussehen

  • Die Türkentaube erreicht eine Größe von 27 bis 30 cm.
  • Ihr Gewicht liegt zwischen 150 und 200 g.
  • Das Gefieder der Türkentaube ist hellgrau und rötlichgrau. Auf dem Halsrücken befindet sich ein dünner schwarzer Nackenring.

Fortpflanzung

  • Die Hauptbrutzeit der Türkentaube ist von März bis September.
  • Im Normalfall finden 2 bis 4 Bruten pro Jahr statt.
  • Jedes Gelege enthält 2 Eier.
  • Die Brutzeit beträgt 14 bis 15 Tage.
  • Die Jungvögel der Türkentaube bleiben 15 bis 19 Tage im Nest bis sie dieses verlassen.

Lebensweise

  • Die Türkentaube nistet in Bäumen und Sträuchern sowie an geschützten Stellen von Häusern.
  • Sie ernährt sich vorwiegend von Saatgut und Körnern. Immer öfter dient auch Hausmüll als Hauptnahrungsquelle.
  • Türkentauben treten oft paarweise auf.

Möwe

(Family – Laridae)

Möwe

Aussehen

  • Von den verschiedenen Möwenarten gelten nur einige als Lästlinge: die Mantelmöwe, die Heringsmöwe und die Silbermöwe.
  • Die Identifizierung kann schwierig sein, da sich das Federkleid der Möwe mit der Jahreszeit verändert.
  • Die Möwe zählt zu den mittelgroßen bis großen Vögel.
  • Sie ist meist weiß-grau gefiedert.

Fortpflanzung

  • Die Möwe ist ein Bodenbrüter.
  • Es erfolgt eine Brut pro Jahr in Gelegen von drei Eiern.
  • Die Brutzeit beträgt etwa 25 Tage.
  • Die Jungvögel verbringen 35 bis 42 Tage im Nest.

Lebensweise

  • Die Möwe ist ein Allesfresser.
  • Die Nahrungsgründe der Möwe können weit vom Schlafplatz entfernt liegen.
  • Die meisten Möwenarten leben an den Meeresküsten. Einige Arten (z.B. die Silbermöwe) können aber auch an größeren Gewässern im Binnenland brüten.

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