Der Steinmarder erreicht eine Körperlänge von 40 bis 50 cm. Die Schwanzlänge beträgt 20 bis 30 cm. Damit ist er etwas kleiner als der Baummarder.
Das Gewicht des Steimarders liegt zwischen 1,1 und 2,3 kg.
Die Färbung variiert von dunkelbraun bis zu hellem graubraun. Eine weiße oder beige Kehlzeichnung beginnt am Kinn und verläuft bis zur Brust und gabelt sich dann bei den Vorderläufen.
Auffällig sind die kurzen Gliedmaßen.
Fortpflanzung
Die Paarungszeit (Ranz) des Steinmarders fällt in den Zeitraum von Ende Juni bis Mitte August. Erst im folgenden Frühjahr werden 2 bis 7 sehr unterentwickelte Junge geboren.
Die Nesthocker werden bis zu 8 Wochen gesäugt.
Im Spätsommer werden die Jungen selbstständig und teilen oft noch bis zum folgenden Frühjahr das Streifgebiet der Mutter.
Die biologische Lebenserwartung des Steinmarders liegt bei 12 bis 16 Jahren, die aber gewöhnlich nicht erreicht wird.
Lebensweise
Der Steinmarder lebt vorwiegend in lichten Laubwäldern und an felsigen Stellen in Bergregionen.
Seit Jahrhunderten werden Dörfer und Städte besiedelt. Dort baut der Steinmarder seine Höhlen bevorzugt in Dachstühlen, Scheunen oder Hohlräumen von Fahrzeugen und zerstört Kabel und Schläuche.
Der Steinmarder ist ein wenig wählerischer Allesfresser, auch wenn er Lebendbeute bevorzugt. Seine Ernährung richtet sich nach Jahreszeit und Beutevorkommen.
Außer in der Paarungszeit ist er ein Einzelgänger.