Die Körperlänge des braun-gefärbten Großen Kornbohrers beträgt 2,2 bis 4,3 mm.
Die Antennen, deren letzten 3 Antennenglieder stark vergrößert sind und zusammen eine deutlich abgesetzte Fühlerkeule bilden, weisen einen eher rötlichen Farbton auf.
Das Halsschild wölbt sich kapuzenförmig über den Kopf und ist am runden Vorderrand zähnchenförmig gekörnelt.
Die Flügeldecken sind stark punktiert und fallen am hinteren Ende steil ab, so dass sie von oben betrachtet wie waagerecht abgeschnitten erscheinen.
Fortpflanzung
Im Durchschnitt werden pro Kornbohrer-Weibchen 10 Eier am Maiskorn abgelegt und die geschlüpften Larven bohren sich in das Innere ein.
Ihre Entwicklung verbringt die Larve über ca. 4 Stadien bis zur Verpuppung innerhalb eines Maiskorns.
Der Entwicklungszyklus kann bei optimalen Bedingungen recht kurz sein (25 Tage bei 340°C und 75% relativer Luftfeuchtigkeit) und führt dann zu mehreren Generationen pro Jahr.
Lebensweise
Der Große Kornbohrer schädigt vor allem gelagerten Mais, kann aber auch andere Getreidesorten befallen.
Typisch ist die Anlage röhrenförmiger Gänge im Maiskorn mit einem Start- und mehreren abzweigenden Nebengängen.
Die Einschleppung, des aus dem tropischem Mittelamerika stammenden Kornbohrers, erfolgt auch über Maniokwurzeln und Tapiokaprodukten sowie weiterer stärkehaltiger Knollen und Früchte.