Der Getreideschimmelkäfer erreicht eine Größe von 5 bis 6 mm.
Er ist glänzend braun bis schwarz gefärbt.
Auf seinen Deckflügeln befinden sich einige parallel verlaufende Längsstreifen, die aus feinen Punktreihen bestehen.
Die gelbbraunen Larven sind langgestreckt und werden bis zu 15 mm lang.
Fortpflanzung
Die Weibchen legen bis zu 2.500 Eier auf dem Substrat (vorwiegend verschimmelte Nahrung) ab.
Bei Temperaturen um 30°C ist die Entwicklung in 5 Wochen abgeschlossen, bei Temperaturen um 24°C dauert sie bis zu 9 Wochen.
Die verpuppungsreifen Larven bohren sich vorwiegend in Dämmmaterialien ein und bauen dort ihre Puppenwiegen.
Lebensweise
Der Getreideschimmelkäfer tritt häufig in Bäckereien, Mühlen sowie Geflügel- und Schweineställen auf.
Er befällt bevorzugt faulende, schimmlige Vorräte und richtet Schäden an Brot, Mehl und anderen Getreideprodukten an. Zu seiner Nahrung zählt auch Aas.
Der Getreideschimmelkäfer besitzt gut ausgebildete Flügel, welche er aber nicht nutzt.