Die Rote Spinne ist schwer mit dem bloßen Auge erkennbar. Ihre Größe beträgt nur 0,3 bis 0,6 mm und ist ernährungsabhängig.
Ihr Körper ist ellipsenförmig.
Im ersten Larvenstadium ist die Rote Spinne 6-beinig, in allen anderen Entwicklungsstadien 8-beinig.
Ihre Farbgebung variiert – während des Überwinterns ist sie orange- bis zinnoberrot gefärbt, in der übrigen Zeit blass bis hellgrün.
Fortpflanzung
Die Weibchen der Roten Spinne legen ca. 50 bis 100 Eier im Laufe ihres zwei- bis fünfwöchigen Lebens. Diese werden in kleinen Gruppen auf der Blattunterseite nahe der Blattmitte abgelegt.
Die Eier sind perlmuttweiß, kugelförmig und haben einen Durchmesser von ca. 0,13 mm.
Die gesamte Entwicklung vom Ei zum Vollinsekt kann schon nach 8 Tagen abgeschlossen sein, ist jedoch stark temperaturabhängig.
Die Überwinterung erfolgt im Eisstadium.
Lebensweise
Die Rote Spinne befällt eine Vielzahl von Kulturpflanzen, wie z.B. Wein, Erbsen, Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Hopfen, Erdbeeren, Sonnenblumen und Obstgehölze.
Sie tritt häufig auch in Gewächshäusern auf.
Die Rote Spinne ernährt sich in allen Lebensstadien von Pflanzenzellsaft.
Sie überzieht befallene Blätter mit einem feinen Gespinst. Kennzeichen dafür sind zunächst kleine helle, gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall ändert sich die Blattfarbe von grün zu grau oder auch kupferbraun.