Sie ist dunkelbraun bis schwarz mit grünen oder schwarzen Augen.
Die Männchen der Bremse haben nah zusammenstehende Augen, während die der Weibchen weit auseinanderstehen – ein einfaches Unterscheidungsmerkmal.
Der Stich einer Bremse ist schmerzhaft. Im Gegensatz zu anderen Insekten sind ihre Mundwerkzeuge wesentlich größer – sie arbeiten wie kleine Scheren und schneiden die Haut regelrecht auf. Sie sticht sogar durch Kleidung.
Fortpflanzung
Die Weibchen der Bremse legen zwischen 100 und 1.000 Eier auf senkrechten Flächen über Wasserläufen oder auf feuchten Böden. Dies fördert die Larvenbildung. Die Larven schlüpfen nach 5 bis 7 Tagen.
Bremsen überwintern im Larvenstadium und schlüpfen zwischen Frühling und Frühsommer.
Der Lebenszyklus der Bremse beträgt 30 bis 60 Tage.
Lebensweise
Die Paarung der Bremsen findet in der Luft statt und wird mit dem Ablegen der Eier am Boden vollendet. Die Eier werden häufig mit einem glänzenden oder kreideartigen Sekret niedergelegt – ein Schutz gegen Wasser.
Bremsenmännchen ernähren sich überwiegend von Pollen und Nektar.
Genau wie bei den Stechmücken ist das Weibchen diejenige, die sticht.
Bremsen sind tagaktiv.
Unbarmherzige Attacken auf Tierherden können sich in mangelndem Gewichtsaufbau der Nutztiere auswirken.