Das Image der verwilderten Stadttauben darf jeder Bürger selbst bestimmen

Schädlingsbekämpfung auf höchstem Niveau

Köln, 1. Februar 2016 – Durch Medienanfragen hat die Rentokil Schädlingsbekämpfung von einer Beschwerde durch den Hamburger Stadttauben e. V. erfahren. Dazu stellen wir fest:

  • Bis zum heutigen Tage ist keine Kontaktaufnahme des Vereins mit uns direkt erfolgt, daher nutzen wir den gleichen Weg zur Stellungnahme.
  • Die verwilderte Stadttaube ist mit Urteil des Verwaltungsgerichtshofes Hessen vom 01.09.2011 (Az. 8A 396/10 / veröffentlicht DöV 11, 984), beim Vorliegen weiterer Voraussetzungen als Schädling anzusehen. Den Rechtsprechungsnachweisen in dieser Entscheidung ist zu entnehmen, dass Stadttauben von den Gerichten als Gesundheitsgefahr angesehen werden. Bei der Beurteilung einer Gesundheitsgefahr genügt – auch dem Gericht - die hinreichende Wahrscheinlichkeit erkranken zu können. Gerade alte Menschen, Kranke und Kinder, die ein geschwächtes oder noch nicht vollständig ausgebildetes Immunsystem besitzen, finden hier besondere Berücksichtigung.

Diese Haltung wird unterstützt durch den Naturschutzbund, das Robert-Koch-Institut, die Berufsgenossenschaften, das Hygienerecht u.v.m.

  • Die Stadt Hamburg sieht auf ihrer Internetseite in den Tauben eine Gefährdung.
  • Das Robert Koch Institut beschreibt mögliche Gesundheitsgefahren.
  • Die Berufsgenossenschaft Bau warnt vor der Entfernung von Taubenkot.
  • Der Naturschutzbund NABU stellt im Internet Gefahren dar.
    (Textauszug: „Zu viele Tauben auf zu engem Raum - ein menschengemachtes Problem. …… Mit zu vielen Tauben kommt es zu Lärm und Geruchsbelästigungen der Stadtbewohner, Taubendreck an Gebäuden und eventuell Übertragung von Krankheitserregern….)
  • In dem vom e. V. zitierten Prüfbericht der TU Darmstadt  wird von Materialschäden durch Taubenkot berichtet. Dieser Berichtsteil wurde vom e. V. nicht mit zitiert. Wir empfinden einen solchen Quellen-Auszug als fragwürdig.
  • Durch unsere Maßnahmen werden auch Lebensmittel geschützt. Lebensmittel gehören nur einwandfrei in den Verkehr gebracht (Deutsches Hygienerecht), d.h. auch angeblich „harmlose“ Salmonellen oder mit Taubenkot behaftete Waren gehören nicht in/auf ein Lebensmittel oder auf unsere Regale.

Die praktizierten Abwehrmaßnahmen fügen Tauben keinen Schaden zu. Es wird lediglich ein Absitzen der Taube verhindert (Vergrämung), um hygienische Risiken für Menschen, Nutztiere oder Lebensmittel zu mindern. Rentokil wird auch weiterhin dafür Sorge tragen, Bürger vor Schädlingen zu schützen, die die Hygiene gefährden. Wir erinnern hierbei auch gerne daran, dass Rentokil selbst Taubenhäuser zur Bestandsregulierung betreibt und unterstützt.

Rentokil Schädlingsbekämpfung Deutschland
Rentokil Initial GmbH


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