Anzeichen von Mäuse erkennen

Mäuse

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Mäuse im Haus, in der Wohnung oder auf dem Dachboden?

Verdacht auf Mäuse im Haus? Spätestens wenn man Kratz- und Scharrgeräusche auf dem Dachboden oder in der Zwischendecke hört, zerfetzte Materialien oder vermeintlichen Mäusekot findet, ist erhöhte Wachsamkeit gefragt. Mäuse sind Meister des Versteckspiels und halten sich tagsüber in der Nähe von Menschen zumeist verborgen. Aus diesem Grund werden Mäuse in der Wohnung oft auch erst spät entdeckt.

Erfahren Sie alles über die typischen Symptome eines Mäusebefalls und lernen Sie, erste Anzeichen wie Mäusekot richtig zu deuten. Wichtig ist zudem zu wissen, welche typischen Verstecke im Umfeld von Haus, Wohnung oder Garten durch Mäuse bevorzugt werden.

Sollten Sie feststellen, dass Sie ein Mäuseproblem haben, verlieren Sie keine Zeit. Denn: Mäuse sind gefährliche Hygiene- und Gesundheitsschädlinge, die Krankheiten übertragen und Schäden an Vorräten und Materialien anrichten. Schützen Sie Ihre Familie und Haustiere und lassen Sie Mäuse im Haus oder in der Wohnung unverzüglich bekämpfen.

Anzeichen für Mäuse im Haus

Kein Mäusebefall ist wie der andere. Es gibt jedoch zweifelsfreie Anzeichen, die auf Mäuse im Haus hindeuten. Um diese festzustellen, ist es zunächst wichtig, eine gründliche Inspektion im Umfeld von Haus, Wohnung oder Garten durchzuführen, da man selbst bei schwerem Mäusebefall nur recht selten lebende Mäuse sieht, es sei denn die Mäuse fühlen sich im Bereich der Nistplätze gestört, es herrscht Nahrungsknappheit oder aber ein sehr hoher Befallsdruck.

Es gilt daher, auf eindeutige Anzeichen und Spuren wie Mäusekot, Nagespuren, Mäusenester, tote Mäuse, Laufspuren etc. zu achten.

Mäusekot

Mäusekot ist eines der typischsten Symptome für Mäusebefall. Zu Anfang meist nur vereinzelt, später vermehrt, findet man Mäusekot an den Aufenthalts- und Laufwegen von Mäusen im Gebäudeinneren und in Außenbereichen. Bei Mäusekot handelt es sich um spindel- bzw. kreissegmentartigen Kot von etwa 3-8 mm Größe. Hausmäuse produzieren etwa 60-80 dieser Kotpillen am Tag. Findet man Kot in unterschiedlichen Größen, so kann das ein Indiz dafür sein, dass sich Mäuse in diesem Bereich vermehren.

Da Mäusekot verhältnismäßig klein ist, sollte schon genau hingeschaut werden. Ein vermeintliches Flusenbündel entpuppte sich schon häufig als Mäusekot. Ist die Konsistenz des Mäusekots weich und glänzend, so lässt dies auf einen aktiven Befall schließen.

Nagespuren

Eines der wichtigsten Befallsmerkmale bei Mäusen sind Nagespuren, da sie aufgrund ihres angeborenen Nagetriebs alle erdenklichen Materialien benagen. Dabei entstehen typische Biss-Muster bzw. Fraßspuren, meist in Form von zwei parallelen, vertieften Rillen, die einen Abstand von ca. 1-2 mm aufweisen.

Mäuse im Haus nagen bevorzugt an Elektrokabeln und sind so für eine Reihe massiver Elektroschäden und Hausbrände verantwortlich. Mäuse im Garten machen sich nicht selten an dort gelagerten Wertstoffsäcken zu schaffen, wohingegen Mäuse in der Wohnung Fraßschäden an Einrichtungsgegenständen, Textilien, Kabeln, Zeitungspapier, Akten und Papier hinterlassen. Neben Mäusekot gehören Nagespuren zu den wichtigsten Anzeichen für Mäusebefall.

Schmierspuren

Mäuse im Haus benutzen häufig die gleichen Laufwege. Dabei kommt das Fell der Mäuse immer wieder mit den belaufenen Boden- und Wandflächen in Berührung. Die Folge: Körperfett und Schmutzpartikel bilden die sogenannten Schmierspuren, die charakteristisch sind für Mäusebefall.

Hat man Mäuse in der Wohnung und verfolgt diese Schmierspuren, so führen diese nicht selten geradewegs zu Schlupfwinkeln, Mäusenestern und Futterquellen. Schmierspuren sind damit – neben Mäusekot und Nagespuren – ein wichtiges Indiz für einen Akutbefall und Mäuse im Haus.

Mäusenester

Mäuse im Haus legen eine nahezu unbegrenzte Zahl von Nestern an. Dabei genügt Mäusen bereits ein Winkel, der ungestört ist. Befindet sich die Futterquelle in der Nähe ihres Nests, ist der Bewegungsradius von Mäusen stark eingeschränkt.

Da Mäuse sehr gut klettern können, sind die Nester praktisch überall denkbar.

Haben sich Mäuse im Haus erst angesiedelt, verbreiten sie sich über Leitungsrohre, Kabelkanäle und Wanddurchbrüche und bauen ihre Nester gerne in Zwischendecken, Hohlwänden, auf dem Dachboden und an anderen Orten. Als Nistmaterial dienen Mäusen alle heuartigen oder papierähnlichen Materialien, die zusätzlich mit Textilfasern, Füll- und Dämmstoffen oder Körperhaaren ausgekleidet werden. Mäuse gebären 4-8 Junge pro Wurf bei ca. 4-6 Würfen jährlich.

Die Vermehrungsrate bei Mäusen inkl. Kindern und Kindeskindern liegt damit bei guten Umgebungsbedingungen bei etwa 2.000 Nachkommen pro Jahr. Mäusenester sind häufig auch gekennzeichnet durch eine hohe Anzahl von Mäusekot.

Laufspuren

In stark staubigen Bereichen innerhalb von Gebäuden können sich Mäuse auch durch ihre Laufspuren verraten. So hinterlassen Mäuse im Keller oder auf dem Dachboden ihre typischen Fußabdrücke. Größe und Gestalt von Fußabdrücken ermöglichen die Bestimmung der Schadnagerart. Mäuse tendieren im Gegensatz zu Wanderratten zum Beispiel nicht dazu, auf den Fußballen zu laufen. Zudem sind Fußabdrücke von Mäusen wesentlich kleiner. Will man überprüfen, ob man Mäuse im Haus hat, so kann man Mehl ausstreuen und am nächsten Tag entsprechend auf Fußabdrücke kontrollieren.

Mäuse im Garten sind zumeist Wühlmäuse, die in Erdbauten leben und durch ihre Gänge und Wurzelfraß die Vegetation im Garten zerstören.

Tote und lebende Tiere

Der eindeutigste Beweis für einen Mäusebefall ist – neben frischem Mäusekot – das Sichten lebender Mäuse in der Wohnung oder im Garten. Die Entdeckung frisch verstorbener Mäuse ist ebenso ein Beweis für einen akuten Befall und ermöglicht gleichzeitig die exakte Bestimmung der Mäuseart. Falls tagsüber lebende Mäuse im Haus oder Garten entdeckt werden, deutet dies auf zu wenig Nahrung, Störung der Nistplätze oder sehr starken Mäusebefall hin.

Starker Geruch

Mäusebefall erzeugt einen sehr unangenehmen, charakteristischen Gestank, der in geschlossenen Bereichen innerhalb von Haus oder Wohnung ganz besonders ausgeprägt ist und vor allem durch Mäuse-Urin hervorgerufen wird. Der Geruch dient Mäusen innerhalb der eigenen Gattung zur Orientierung, da der Geruch Laufwege markiert, Reviere abgrenzt und der sogenannte Gruppenduft die eigene Familie charakterisiert. Wird der typische Mäusegeruch wahrgenommen, deutet dies in der Regel bereits auf einen stärkeren Befall hin.

Ja, ich habe Mausbefall. Was nun?

Haben Sie die Spuren richtig gedeutet und sind sicher, dass sich Mäuse im Haus bzw. Mäuse in der Wohnung befinden? Zögern Sie nicht, auch nicht, wenn sich Mäuse "nur" im Garten befinden, denn es ist meist nur eine Frage der Zeit, bis Mäuse ins Gebäudeinnere eindringen, da sie jedes Mauerloch, jeden Ritz und jeden Spalt zu nutzen wissen. Mäuse zwängen sich bereits durch bleistiftdicke Löcher von 6-7 mm, laufen vertikale Wände empor und springen 20-30 cm hoch.


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