Bettwanzen Anzeichen

Symptome, Spuren und Verstecke

Bei einem Verdacht auf Bettwanzenbefall gilt es zuallererst, die typischen Anzeichen von Bettwanzen richtig zu deuten. Dazu gehört auch eine umfassende Inspektion des Hotelzimmers durch Taschenlampe und Lupe. Des Weiteren sollten häufige Verstecke und Brutplätze der Bettwanzen auf Besatz hin überprüft werden. Im Folgenden nennen wir Ihnen die typischen Anzeichen, die auf einen Befall mit Bettwanzen hindeuten und zeigen Ihnen die beliebtesten Verstecke von Bettwanzen.

Anzeichen und Spuren von Bettwanzen

Bisse von Bettwanzen

Stich oder Biss durch Bettwanzen

Da Bettwanzen selten sofort beim ersten Stich ein Blutgefäß treffen und zudem längere Wanderungen auf dem Körper des Menschen vermeiden, zeigt sich oft ein Bild von Reihenstichen (Wanzenstraße). Bisse von Bettwanzen sind durch die reihenartige Anordnung sehr charakteristisch und unterscheiden sich von Stichen durch Katzen-, Hundefloh oder Läuse. Betroffen sind vor allem unbedeckte Körperbereiche wie Arme, Beine, Füße, Nacken, Schulter, Hals und Gesicht. Stiche von Bettwanzen sind in ihrer Wirkung unterschiedlich und abhängig von der Sensibilität des Menschen. Während ein Bettwanzenbiss bei dem einen Menschen extreme Schwellungen verursacht, zeigt ein anderes Opfer kaum eine Reaktion auf den Biss der Bettwanze und 20% der Menschen zeigen gar keine Reaktion auf Bettwanzenbisse.

Blutflecken durch Bettwanzen

Blutflecken durch Bettwanzen 

Bettwanzenstiche treffen Blutgefäße des Menschen. Die Folge: Blut tritt aus, das von Bettwanzen aufgesaugt wird. Bei diesem Vorgang kommt es aufgrund verzögerter Blutgerinnung zu Blutflecken auf Bettlacken, Bezug und Nachtwäsche. Hinweis: Blutflecken können selbstverständlich auch eine andere Ursache haben und müssen nicht zwangsläufig durch Bettwanzenstiche hervorgerufen worden sein. Ein Zutreffen mehrerer Anzeichen kann jedoch auf einen Bettwanzenbefall hindeuten.

Kotspuren von Bettwanzen

Kotspuren von Bettwanzen

Ein weiteres Anzeichen für einen Befall mit Bettwanzen sind minimale, schwarze Kotpunkte, die auf Laufwegen, in Verstecken und beim Saugvorgang auf der Haut des Menschen hinterlassen werden. Die Kotpartikel besitzen in etwa eine Größe von 0,5 – 1,0 Millimeter. Insbesondere in der Nähe von Verstecken der Bettwanzen, z.B. an Matratzen, Bettrahmen oder hinter Tapeten, finden sich oft größere Ansammlungen dieser Hinterlassenschaften. 

Häutungsreste von Bettwanzen

Häutungsreste von Bettwanzen

Bettwanzen durchschreiten in ihrer Entwicklung insgesamt 5 Larvenstadien, wobei jede Phase mit einer Häutung eingeleitet wird. Die dabei hinterlassenen Häutungsrückstände finden sich meist in der Nähe von Bettwanzen-Nestern. Die Häute sind sehr leicht, fast völlig durchsichtig und erinnern in ihrer rundlichen Form an Bettwanzen.

Geruch von Bettwanzen

Geruch von Bettwanzen 

Eines der typischsten Anzeichen für einen Bettwanzenbefall ist der süß-widerliche Geruch von Bettwanzen, der vor allem bei stärkerem Befall auftritt. Bettwanzen besitzen Stinkdrüsen, aus denen ein öliges Sekret austritt. Dieses dient der Abwehr von Feinden ebenso wie der Fortpflanzung.

Verstecke von Bettwanzen

Um einen möglichen Befall zweifelsfrei zu identifizieren, ist es wichtig, die typischen Schlupfwinkel von Bettwanzen zu kennen. Hier ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Hauptverstecke und Brutplätze ausfindig zu machen. 

Bettwanzen identifizieren

Bettwanzen halten sich bevorzugt in bewohnten, geschlossenen Zimmern in der Nähe von menschlichen Schlaf- und Ruheplätzen auf. Typische Orte sind daher das Schlafzimmer und das Wohnzimmer, in denen sich Personen oft längere Zeit relativ regungslos aufhalten. Sie lieben Wärme und Dunkelheit und verbergen sich daher in allen möglichen Spalten, Ritzen und Fugen bevorzugter Materialien wie Hölzern, Papier, Textilien oder Plastik. Kühles Metall oder und zugige, feuchte Ort in der Nähe von Fenstern und Türen werden dagegen eher gemieden. 

Aus den folgenden Verstecken wandern Bettwanzen in der Dunkelheit zu ihren Opfern und saugen Blut:

Bettwanzen erkennen
  • Bettrahmengestelle, Lattenroste, Matratzen (insbesondere Falten, Nähte, Reisverschlüsse), Kopfbretter, Bettpfosten, Bettzeug wie Decken, Kopfkissen, Überdecke etc.
  • Bettkästen und andere Stau- und Aufbewahrungsbereiche unter dem Bett
  • Nachttischbereiche: Kommoden (Schubladen, Schraublöcher), in Büchern, Weckern, Nachttischlampen, hinter Bildern etc.
  • Steckdosen, Lichtschalter, Deckenlampen, Jalousiekästen
  • In Fugen von Bodendielen, hinter loser Tapete, Zierleisten, Lichtleitungsschienen
  • In Nagel- und Bohrlöchern von Wänden und Mobiliar, in Rissen von Decken- oder Wandstuck
  • Im Teppichgewebe und hinter Fußleisten in der Nähe von Schlaf-, Sitz- und Aufenthaltsbereichen
  • Hinter Wandvertäfelungen, Wandspiegeln, Tür- und Fensterrahmen, Jalousiekästen
  • Im Faltenwurf von Vorhängen, Gardinen, Rollos etc.
  • In Ritzen und Fugen von Sofas, Sitzgarnituren, Sesseln oder anderen Sitzgelegenheiten
  • In Schlafplätzen von Haustieren wie Hund und Katze, in Käfigen etc.

Rentokil hat sämtliche Anzeichen und Verstecke von Bettwanzen in einem Merkblatt für Sie zusammengefasst, das Sie hier herunterladen können: 

Merkblatt zu Anzeichen und Verstecken von Bettwanzen

Rentokil Standorte

Finden Sie hier Ihre zuständige Rentokil-Filiale.

Geschäftskunden

0800 1718003 (0 ct./ min.)

Kostenlose Inspektion

Kontakt

Schädlingslexikon

Unsere Lösungen

Service für Ihre Branche