
Bei der Auswahl einer geeigneten Fliegenfalle spielen vielen Faktoren eine Rolle: Welche Gerätetypen gibt es? Ist der Einsatz für den privaten oder gewerblichen Bereich geplant? Sind im gewerblichen Bereich HACCP-Vorschriften einzuhalten oder sogar Auditstandards zu erfüllen? Wo soll die Fliegenfalle genau eingesetzt werden? Handelt es sich um einen Bereich mit Publikumsverkehr, in denen der Einsatz einer herkömmlichen Fliegenfalle optisch unangemessen wäre oder dagegen um einen Produktionsbereich, in dem die reine Fangeffizienz im Vordergrund steht? Wir geben Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen und sagen Ihnen, worauf es wirklich ankommt.
Der Markt für Fliegenfallen unterteilt sich vor allem in zwei Arten von Gerätetypen: Klebefolien- und Spannungsgittergeräte. Beiden Fliegenfallen gemein ist das Funktionsprinzip, nach denen Fluginsekten durch ultraviolettes Schwarzlicht mit einer Wellenlänge von 365 nm angelockt werden. Licht aus diesem Spektralbereich führt bei den meisten fliegenden Insekten zu einem Anflugzwang und Einflug in die Fliegenfalle.

Bei einem elektronischen Spannungsgittergerät erfolgt die Abtötung der Insekten dann durch Funkenübersprung elektrischer Ladung. Durch diesen Spannungsimpuls kommt es in der Regel zu einem Zerplatzen des Insekts. Dies stellt gleichzeitig einen der Hauptnachteile dieser Fliegenfalle dar, da herab fallende oder zerplatzende Insekten(-teile) vor allem in hygienesensiblen Lebensmittelbereichen wie Küchen oder Verkaufstheken durch die damit verbundenen Kontaminationsgefahren von Lebensmitteln und Oberflächen unerwünscht sind. Durch das Verbrennen der Insekten kommt es zudem zu negativen Geruchsentwicklungen. Unästhetische Auffangschalen müssen darüber hinaus regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen (Staubexplosion, leichtentzündliche Dämpfe) sind Fliegenfallen mit Spannungsgitter zudem verboten.

Kommt es dagegen bei einer Fliegenfalle mit Klebefolien zu einem Einflug in das Gerät, führen Haftfolien zu einem hygienischen Festhalten des Insekts. In der Regel sind die Klebefolien so in die Fliegenfalle integriert, dass weder die Folien noch die darauf gefangenen Fluginsekten sichtbar sind. Ein Nachteil besteht bei Fliegenfallen mit Haftfolien darin, dass diese in regelmäßigen Intervallen gewechselt werden müssen, da entweder die Haftfolien „voll“ sind oder die Klebewirkung mit der Zeit nachgelassen hat.
Fliegenfallen mit Klebefolien besitzen folgende Vorteile:
Rentokil bietet bei einigen Modellen der Luminos-Serie sogar eine patentierte Transportfolientechnologie, die Insekten durch eine vollautomatische Weiterführung der Klebefolie regelrecht einkapselt. Dadurch wird zum einen eine totale Fangkontrolle möglich, zum anderen stets die maximal mögliche Fangkapazität sichergestellt. Durch eine Zeittaktung der Intervallschaltung kann zudem präzise auf saisonale oder räumliche Befallsstärken reagiert werden.
Fazit: Sowohl im privaten wie im gewerblichen Bereich besitzen Fliegenfallen mit Klebefolien entscheidende Vorteile gegenüber Spannungsgittergeräten.
Egal für welche Fliegenfalle Sie sich auch entscheiden. Damit das neue erworbene Produkt auch hält was es verspricht, müssen einige wichtige Erfolgsfaktoren beachtet werden. Zunächst einmal ist die Wahl des richtigen Einsatzortes entscheidend.
1.) Wo soll die Fliegenfalle eingesetzt werden?
2.) Welches Umgebungslicht herrscht im Bereich des Einsatzortes?
3.) Wie soll die Fliegenfalle positioniert werden?
Das UV-Licht der Fliegenfalle wird die Fluginsekten zu ihrem jeweiligen Standort locken. Daraus folgt, dass der zukünftige Standort der Fliegenfalle so gewählt sein sollte, dass z.B. die Verarbeitung von Lebensmitteln nicht in unmittelbarer Nähe stattfindet. Die Position der Fliegenfalle ist so auszusuchen, dass Fluginsekten gewissermaßen abgelenkt werden von Bereichen, in denen Hygienerisiken herrschen.
Ein wesentlicher Faktor für die Effizienz von UV-Fliegenfallen besteht im Konkurrenzlicht. Das UV-A-Licht von Fliegenfallen entfaltet seine Anlockwirkung dann am besten, wenn es ansonsten kein anderes oder wenig alternatives Umgebungslicht gibt, d.h. vor allem nachts oder in vergleichsweise dunklen Raumbereichen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Fliegenfalle z.B. bei einer Fliegenplage auch nachts in Betrieb zu lassen.
Vorsicht ist geboten an Aufstellungs- oder Aufhängeorten, von denen UV-A-Licht z.B. nach außen strahlt. Bei geöffneten oder gekippten Fenstern entsteht so eine unbeabsichtigte Magnetwirkung auf Fluginsekten im Außenbereich der Wohnung/ des Hauses.

Die Wahl des Modells der Fliegenfalle sollte sich an den räumlichen Gegebenheiten des Einsatzortes orientieren. Ist im geplanten Einsatzbereich der Fliegenfalle genug Wandfläche zur Montage vorhanden? Ist die Fliegenfalle als Standgerät einsetzbar und wenn ja, steht genügend Abstellfläche zur Verfügung? Falls weder eine Stand- noch eine Wandmontage möglich ist. Ist das Gerät als Hängegerät einsetzbar Daneben gilt es, die Stromversorgung zu prüfen. Befinden sich in der Nähe des geplanten Einsatzbereichs der Fliegenfalle Stromanschlüsse/ Steckdosen?
Das Wissen um die Hygienegefahren, die mit Fluginsekten für die Gesundheit von Familie und Haustieren verbunden sind, veranlassen zunehmend auch Privatleute, nach Lösungen zum Schutz ihrer Wohnung oder ihres Hauses zu suchen.

Eine Fliegenfalle mit Klebefolien ist aus den o.g. Gründen auch im Privatbereich eine sehr gute Wahl. Wichtig bei der Wahl der richtigen Fliegenfalle ist zu allererst ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Neben dem Anschaffungspreis sind auch Kosten der regelmäßigen Wartung zu berücksichtigen. Fliegenfallen arbeiten mit UV-Röhren, die einmal im Jahr ausgetauscht werden sollten, um ihre Anlockwirkung aufrecht zu erhalten. Hintergrund: Die Phosphorschicht verbraucht sich mit der Zeit, die Fliegenfalle kann den notwendigen Wellenbereich nicht mehr vollständig erzeugen und die Fangeffizienz sinkt. Vorsicht ist geboten bei einigen Fliegenfallen aus dem Baumarkt um die Ecke. Oftmals sind hier die UV-Röhren lediglich blau eingefärbt und können folglich auch nicht den notwendigen Wellenbereich von 365 cm erzeugen.

Des Weiteren ist es empfehlenswert, je nach Befallsstärke die Haftfolien der Geräte in der Hauptsaison zwischen Mai und August etwa alle 2 Monate auszutauschen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass Fluginsekten sicher festgehalten werden und das Gerät einwandfrei arbeitet Für die meisten Privathaushalte sollten UV-Geräte mit einer UV-Röhre ausreichen. Geräte mit 3 oder 4 Röhren besitzen zwar eine tendenziell höhere Anlockwirkung und Fangeffizienz, sind jedoch auch schnell überdimensioniert für klassische Einsatzbereiche von Küche oder Wohnraum.

Das Design der Fliegenfalle spielt in der häuslichen Umgebung sicher eine größere Rolle als im gewerblichen Bereich. Heute gibt es ästhetische und stilvolle Fliegenfallen, die z.B. als Designwandleuchte getarnt ihren Bestimmungszweck von außen nicht mehr erkennen lassen. Hinzu kommen Modelle, bei denen aus einer breiten Farbpalette gewählt werden kann. So lassen sich Fliegenfallen perfekt in den eigenen Wohnraum integrieren.
Beim privaten Einsatz einer Fliegenfalle sollte auf größtmögliche Flexibilität geachtet werden. Modelle, die sowohl als Wand- als auch Tischgerät eingesetzt werden können, bieten einen größeren Gestaltungsspielraum bei der Wahl des richtigen Einsatzortes.
Unser Tipp:
Fliegenfalle Luminos Public – Designwandleuchte als kostengünstige Fliegenfalle zum Einsatz als Tisch- oder Wandgerät
Fliegenfalle Luminos Economy – Kostengünstige, professionelle Fliegenfalle zur Wandmontage oder als Standversion
Fliegenfalle Luminos Professional, Basisversion – Design-3-Röhren-Hochleistungssystem in vier Farbvarianten zur Wandmontage

Vor allem in Produktions- und Verkaufsräumen von z.B. Gastronomie, Lebensmittelhandel, Hotellerie, Kantinen etc. gilt es, Kontaminierungsrisiken von Lebensmitteln oder sensibler Rohstoffe zu minimieren und gleichzeitig Auflagen der gesetzlichen Lebensmittelhygiene wie u.a. HACCP zu erfüllen. Dabei kann auch die Dokumentation durch Insektenauszählung, -identifikation sowie Nachweisprotokollierung eine wichtige Rolle spielen.
Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines geeigneten Systems zur Fluginsektenabwehr ist die Fangeffizienz. Der Effizienzmessung von Fliegenfallen und damit der Interpretation von Fangergebnissen kommt damit bei der Entscheidung für oder gegen eine Fliegenfalle höchste Bedeutung zu. Welche Faktoren Einfluss auf Effektivität einer Fliegenfalle haben und welche nicht, erfahren Sie hier: Fangeffizienz von Fliegenfallen

Neben der Fangeffizienz entscheidet grundsätzlich der jeweilige Einsatzort über die Anforderungen, die an eine Fliegenfalle gestellt werden sollten. In der Lebensmittelproduktion sind Hochleistungsgeräte gefragt, die – richtig und in ausreichender Anzahl positioniert – Ihren wichtigen Dienst zur Qualitätssicherung verrichten. Ganz anders sieht es in Publikums- und Empfangsbereichen von z.B. Hotels, Restaurants, Gaststätten, Shops, Einzelhändlern etc. aus. Hier sind neben einer ausreichenden Fangeffizienz oftmals auch Designaspekte gefragt, wenn z.B. die eingesetzte Fliegenfalle für den Gast/ Kunden nicht als solche erkennbar sein soll bzw. die Gehäusefarbe der Fliegenfalle z.B. Ansprüchen im Hinblick auf das individuelle Corporate Design des Geschäfts entsprechen soll.
Rentokil bietet Ihnen für alle denkbaren Einsatzumgebungen optimale Systeme zur Fluginsektenabwehr. Neben Kaufgeräten bietet Rentokil seine industriellen Hochleistungssysteme im Miet- und Wartungsservice.
Unser Tipp:
Jede Rentokil Luminos Fliegenfalle wurde umfangreichen Praxistests unterzogen. Mehr zur Rentokil's Methode zum Test der Effizienz von Fliegenfallen sowie zu den Ergebnissen der einzelnen Luminos Modelle finden Sie hier: 50%-Test und Ergebnisse
Je nach Einsatzgebiet empfehlen wir Ihnen den Einsatz der folgenden Rentokil Luminos Modelle:
Einsatzgebiet "Publikumsbereiche":
- Fliegenfalle Luminos Professional Basisversion
Einsatzgebiet "Produktionsbereiche":
- Fliegenfalle Luminos Economy
- Fliegenfalle Luminos Professional Plus
- Fliegenfalle Luminos Industrial
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