Fangeffizient von Fliegenfallen

Mythos und Wahrheit

Jeder Hersteller behauptet etwas anderes, doch was beeinflusst die Fangeffizienz von Fliegenfallen wirklich? Rentokil räumt mit den gängigen Mythen auf uns sagt Ihnen, was tatsächlich wichtig ist.

Behauptung Nr. 1: Fliegenfallen mit höherer Wattzahl fangen mehr Fliegen!

Nicht richtig. Die Wattzahl der fluoreszierenden Röhren ist ein Maß für die Energie, die sie verbraucht, nicht die Lichtmenge, die sie produziert. Gleichzeitig muss das erzeugte Licht die richtige Wellenlänge (350 oder 365 nm) haben, um einen Anlockeffekt auf z. B. Stubenfliegen zu haben.

Behauptung Nr. 2: Je höher die UV-A-Strahlung einer UV-Fliegenfalle, desto höher die Zahl der gefangenen Fliegen!

Tatsächlich ist das hilfreich. In seinen wissenschaftlichen Tests hat Rentokil festgestellt, dass das Anbringen von Reflektoren hinter den Leuchten einer wandmontierten Fliegenfalle die Menge der in den Raum abgestrahlten UV-A-Strahlung erhöht, den Fliegen jedoch auch einen Landeplatz bietet, wo sie – ohne gefangen zu werden – sitzen können. Daher ist die Fangquote geringer, obwohl die Reflektoren im Ergebnis mehr Fliegen zur Falle locken. Die UV-A-Strahlung verringert sich mit dem Alter der verwendeten Röhren, daher ist es wichtig, diese jährlich auszutauschen.

Behauptung Nr. 3: Grünes Licht/Pheromonfallen/ gelbe Klebeplatten locken Fliegen am besten an!

Möglicherweise richtig, aber nicht wirklich relevant. Die Rentokil Tests haben keinen signifikanten Unterschied in den Fangquoten gezeigt, wenn Klebeplatten unterschiedlicher Farben und Kontraste in den gleichen Fallen verglichen wurden.

Behauptung Nr. 4: Je größer die angegebene Reichweite der UV-Fliegenfallen, desto besser der Fliegenfang!

Nicht richtig. Die Reichweite ist umgebungsabhängig. Für ein Lager, in dem Paletten vom Boden bis zur Decke gestapelt sind, wird man mehr Fliegenfallen benötigen, als in einem völlig leeren Raum und bei viel Umgebungslicht werden mehr Fliegenfallen benötigt, als in einem stockfinsteren Speicherraum.

Behauptung Nr. 5: Je größer die Fangfläche in der UV- Fliegenfalle ist, desto mehr Fliegen werden gefangen!

Nicht richtig. Wenn die Fliegen von der Fliegenfalle nicht angelockt werden, werden sie nicht auf den Klebeplatten gefangen. Die Fangfläche ist nur relevant, wenn die Fläche für die angelockten Fliegen nicht ausreichend ist.

Behauptung Nr. 6: Alle UV-Fliegenfallen verfügen über die gleiche Fangeffizienz

Nicht richtig. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, welche die Bekämpfung von Fluginsekten beeinflussen:

  • Farbe des Gerätes
  • Größe und Form des Spannungsgitters
  • Größe und Form der äußeren Schutzabdeckung
  • Einsatz von Pheromonen (erhitzt oder nicht erhitzt) mit der Fliegenfalle
  • Farbe und Muster der Klebefläche
  • Größe der Klebefläche
  • Auswirkungen unterschiedlicher Leimarten
  • Einfluss von „Krabbelrändern (-flächen)“
  • Größe und Form der Klebeflächen

Oben genannte Erkenntnisse stellen einen Auszug aus umfangreichen empirischen Tests dar, die Rentokil seit 2008 fortlaufend in speziellen Prüfräumen seiner wissenschaftlichen Labors durchführt. Das Ziel der Tests besteht darin, die Prüfmethoden zur Bewertung der Fangeffizienzen von Fliegenfallen zu standardisieren.

Erfahren Sie mehr zum wichtigen Thema der wissenschaftlichen Prüfung von Fliegenfallen: Rentokil's 50%-Test

Für detailliertere Informationen zum Thema laden Sie sich bitte hier die aktuelle Informationsbroschüre herunter:

Informationen Fangeffizienz UV-Fliegenfallen

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