Bettwanzen und die Folgen

Bettwanzen

Kostenlose und direkte Hilfe: 0800 1718175  oder mailen Sie uns

Symptome für einen Bettwanzen-Befall

Stellt man an seinem Körper einen Stich oder Biss fest und hegt einen Verdacht, dass eine Bettwanze dafür verantwortlich sein könnte, gilt es zuallererst, die typischen Symptome richtig zu deuten. Dazu gehört auch eine umfassende Inspektion des Schlafzimmers durch Taschenlampe und Lupe. Des Weiteren sollten häufige Verstecke und Brutplätze der blutsaugenden Parasiten auf Besatz hin überprüft werden.

Bisse oder Blutflecke richtig deuten

Im Folgenden nennen wir Ihnen die typischen Symptome, die auf einen Befall mit Bettwanzen hindeuten und zeigen Ihnen die beliebtesten Verstecke, in die sich eine Bettwanze bevorzugt zurückzieht.

Stiche oder Bisse durch Bettwanzen

Da Bettwanzen selten sofort beim ersten Stich ein Blutgefäß treffen und zudem längere Wanderungen auf dem Körper des Menschen vermeiden, zeigen sich oft Stiche in einer reihenartigen Anordnung (Wanzenstraße). Der Biss durch eine Bettwanze ist sehr charakteristisch und unterscheidet sich von dem Stich durch einen Katzen-, Hundefloh oder einer Laus. Betroffen sind vor allem unbedeckte Körperbereiche wie Arme, Beine, Füße, Nacken, Schulter, Hals und Gesicht. Der Biss einer Bettwanze ist in seiner Wirkung unterschiedlich und abhängig von der Sensibilität des Menschen. Während der Stich bei dem einen Menschen extreme Schwellungen verursacht, zeigt ein anderes Opfer kaum und 20% der Menschen gar keine Reaktion. Der Biss der Bettwanze ist in der Regel schmerzfrei, ansonsten würde der Mensch aufwachen.

Blutflecken durch Bettwanzen

Der Stich oder Biss einer Bettwanze trifft in der Regel ein Blutgefäß des Menschen. Die Folge: Blut tritt aus, das von Bettwanzen aufgesaugt wird. Bei diesem Vorgang kommt es aufgrund verzögerter Blutgerinnung zu Blutflecken auf Bettlacken, Bezug und Nachtwäsche. Hinweis: Blutflecken können selbstverständlich auch eine andere Ursache haben und müssen nicht zwangsläufig durch den Biss einer Bettwanze hervorgerufen worden sein. Ein Zutreffen mehrerer Symptome kann jedoch auf einen Befall mit Bettwanzen hindeuten.

This video player requires JavaScript.

Kotspuren von Bettwanzen

Ein weiteres Indiz für einen Befall mit Bettwanzen sind minimale, schwarze Kotpunkte, die auf Laufwegen, in Verstecken und beim Saugvorgang auf der Haut des Menschen hinterlassen werden. Die Kotpartikel besitzen in etwa eine Größe von 0,5 – 1,0 Millimeter. Insbesondere in der Nähe von Bettwanzenverstecken, z.B. an Matratzen, Bettrahmen oder hinter Tapeten, finden sich oft größere Ansammlungen dieser Hinterlassenschaften.

This video player requires JavaScript.

Häutungsreste von Bettwanzen

Bettwanzen durchschreiten in ihrer Entwicklung insgesamt 5 Larvenstadien, wobei jede Phase mit einer Häutung eingeleitet wird. Die dabei hinterlassenen Häutungsrückstände finden sich meist in der Nähe von Bettwanzen-Nestern. Die Häute sind sehr leicht, fast völlig durchsichtig und erinnern in ihrer rundlichen Form an Bettwanzen.

Geruch von Bettwanzen

Eines der typischsten Anzeichen für einen Bettwanzenbefall ist der süß-widerliche Geruch von Bettwanzen, der vor allem bei stärkerem Befall auftritt. Bettwanzen besitzen Stinkdrüsen, aus denen ein öliges Sekret austritt. Dieses dient der Abwehr von Feinden ebenso wie der Fortpflanzung.

Verstecke von Bettwanzen

Um einen möglichen Befall zweifelsfrei zu identifizieren, ist es wichtig, die typischen Schlupfwinkel von Bettwanzen zu kennen. Hier ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Hauptverstecke und Brutplätze ausfindig zu machen. 

Bettwanzen halten sich bevorzugt in bewohnten, geschlossenen Zimmern in der Nähe von menschlichen Schlaf- und Ruheplätzen auf. Typische Orte sind daher das Schlafzimmer und das Wohnzimmer, in denen sich Personen oft längere Zeit relativ regungslos aufhalten. Sie lieben Wärme und Dunkelheit und verbergen sich daher in allen möglichen Spalten, Ritzen und Fugen bevorzugter Materialien wie Hölzern, Papier, Textilien oder Plastik. Kühles Metall oder und zugige, feuchte Ort in der Nähe von Fenstern und Türen werden dagegen eher gemieden. 

Aus den folgenden Verstecken wandern Bettwanzen in der Dunkelheit zu ihren Opfern und saugen Blut:

  • Bettrahmengestelle, Lattenroste, Matratzen (insbesondere Falten, Nähte, Reisverschlüsse), Kopfbretter, Bettpfosten, Bettzeug wie Decken, Kopfkissen, Überdecke etc.

  • Bettkästen und andere Stau- und Aufbewahrungsbereiche unter dem Bett

  • Nachttischbereiche: Kommoden (Schubladen, Schraublöcher), in Büchern, Weckern, Nachttischlampen, hinter Bildern etc.

  • Steckdosen, Lichtschalter, Deckenlampen, Jalousiekästen

  • In Fugen von Bodendielen, hinter loser Tapete, Zierleisten, Lichtleitungsschienen

  • In Nagel- und Bohrlöchern von Wänden und Mobiliar, in Rissen von Decken- oder Wandstuck

  • Im Teppichgewebe und hinter Fußleisten in der Nähe von Schlaf-, Sitz- und Aufenthaltsbereichen

  • Hinter Wandvertäfelungen, Wandspiegeln, Tür- und Fensterrahmen, Jalousiekästen

  • Hinter Wandvertäfelungen, Wandspiegeln, Tür- und Fensterrahmen, Jalousiekästen

  • In Ritzen und Fugen von Sofas, Sitzgarnituren, Sesseln oder anderen Sitzgelegenheiten

  • In Schlafplätzen von Haustieren wie Hund und Katze, in Käfigen etc.

Machen Sie Schluss mit der Ungewissheit, ob es sich z.B. bei Ihrer Hautreaktion um den Biss einer Bettwanze handelt oder nicht. Rentokil hat sämtliche Bettwanzen Symptome in einem Merkblatt für Sie zusammengefasst, das Sie hier herunterladen können: 

Merkblatt "Anzeichen, Verstecke und Symptome" von Bettwanzen


Wie können wir helfen?

Auch in Ihrer Nähe

PLZ eingeben

Privatpersonen

0800 1718175

Unternehmen

0800 1718176