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Beißende Insekten (Parasiten)

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Beißende Insekten (Parasiten) und Insektenbisse

Schützen Sie sich und Ihre Familie vor Parasiten

Parasiten sind auf Ihr Blut aus! Die Bisse von Mücken, beißenden Fliegen, Bettwanzen, Flöhen oder Zecken sind normalerweise nicht schmerzhaft, es ist der dadurch hervorgerufene Juckreiz, der unangenehm ist. Und das vor allem dann, wenn Sie mehrfach gebissen wurden. Dies kommt immer dann vor, wenn Parasiten, wie Flöhe oder Bettwanzen, sich bei Ihnen heimisch eingerichtet haben.

Wir können Ihnen helfen, Ihr Heim von Parasiten zu befreien. Nachstehend erhalten Sie einige Tipps, wie Sie solchen Insektenattacken vorbeugen können.

Insektenbisse

Durch einen Insektenbiss wird eine Irritation der Haut hervorgerufen. Sobald Insekten beißen, injizieren sie ihren Speichel, um die Blutgerinnung zu vermeiden. Die Abwehrreaktion unseres Immunsystems zu diesem Speichel ruft den wohlbekannten Juckreiz hervor.

In vielen Teilen der Welt verbreiten Parasiten ernsthafte Krankheiten, wie z.B. Malaria, Typhus, Gelbfieber oder Gehirnentzündung. Wenn Sie in tropische Länder reisen, beugen Sie unbedingt mit Impfungen vor und setzen Sie sich nicht unnötigen Gefahren aus. In unseren heimischen Breiten ist es eher unwahrscheinlich, dass Insekten die o.g. Krankheiten übertragen. Es besteht jedoch ein geringes Risiko an Lyme-Borreliose (Lyme-Krankheit) zu erkranken. Diese Krankheit kann durch Zecken übertragen werden.

Empfindsamkeit bei Insektenbissen

Parasiten sind wählerisch! Sie beißen einige Menschen häufiger als andere. Im Allgemeinen gilt die Grundregel, dass kleine Kinder und Erwachsene, die in der Vergangenheit oft gebissen wurden, anfälliger sind.

  • Insektenbisse sind in der Regel harmlos und erfordern nur in Ausnahmefällen eine ärztliche Betreuung. Wenn Sie jedoch Schwellungen im Kopfbereich, wie z.B. Hals, Mund oder Zunge, feststellen oder Atembeschwerden auftreten, rufen Sie umgehend den Notarzt.
     
  • Insektenstiche, wie z.B. Bienen- oder Wespenstiche führen häufiger zu allergischen Reaktionen als Insektenbisse. Diese äußern sich meist durch Schwellungen oder rote Quaddeln. Im Falle von allergischen Überreaktionen empfehlen wir Ihnen auch hier den Arzt zu konsultieren.

Tipps zur Behandlung von Insektenbissen

  1. Es ist zunächst notwendig, die Wunde zu reinigen. Falls Insektenteile, wie z.B. Mundwerkzeuge in der Wunde zurückgeblieben sind, ist es wichtig, diese vollständig zu entfernen. Wir empfehlen den Gebrauch einer Pinzette oder der Fingernägel. Anschließend sollte die Wunde erneut mit Wasser und Seife gründlich ausgewaschen oder mit Alkoholtüchern desinfiziert werden.
  2. Schwellungen können mit kalten Kompressen gelindert werden. Legen Sie Eiswürfel aber niemals direkt auf die nackte Haut!
  3. Schwellungen, die durch Insektenbisse hervorgerufen wurden, klingen nach ca. 1 Woche wieder ab. Der durch den Biss hervorgerufene Juckreiz bleibt über mehrere Tage bestehen.
  4. Juckreiz und Schwellungen können durch Antihistamin-Cremes gemildert werden. Antihistamin-Tabletten (wie z.B. Heuschnupfenpräparate) können ebenfalls zum Abklingen der Symptome beitragen, besonders wenn Sie mehrfach gebissen bzw. gestochen wurden.
  5. Versuchen Sie das Aufkratzen der Haut zu vermeiden. Es fördert den Juckreiz und kann darüber hinaus zur Infektion mit Bakterien beitragen.

Suchen Sie einen Arzt auf, wenn:

  • die Schwellung oder Schmerzen so stark werden, dass Sie sich nicht mehr uneingeschränkt bewegen können oder Schlafstörungen auftreten;
  • die Schwellung nach einem Tage nicht zum Stillstand gekommen ist;
  • die Wunde sich entzündet hat.

Sich wiederholende Bisse, z.B. durch eine Floh- oder Zeckenplage, können zu sensibilisierter Haut oder Dermatitis führen. Suchen Sie in diesem Fall einen Arzt oder Apotheker auf, um geeignete Medikamente zu bekommen.

Erkennungsmerkmale von Insektenbissen

Es ist oft schwierig anhand des Bisses festzustellen, welcher Parasit Sie gebissen hat. Die Reaktionen auf Insektenbisse variieren stark und sind von Mensch zu Mensch verschieden. Fehldiagnosen sind daher weitverbreitet. Sie sollten zunächst herausfinden:

  • herausfinden, an welchem Ort Sie gebissen wurden, um dann
  • weiteren Faktoren zu suchen, die einen Rückschluss auf den Parasiten zulassen.

Ihr Haus / Ihre Wohnung kann anschließend entsprechend behandelt werden, um weitere Bisse zu vermeiden.

Beißende Insekten in Ihrem Zuhause

Eine Parasitenplage in Ihren eigenen vier Wänden ist sicherlich das Letzte, was Sie sich wünschen, doch es gibt Mittel und Wege, Parasiten erfolgreich zu bekämpfen. Folgende drei Parasitengruppen treffen Sie am häufigsten in Ihrem Zuhause an:

Mücken und andere beißende Fliegen

  • beißen vorwiegend bei Sonnenuntergang oder nachts
  • halten sich meistens in der Nähe von langsam fließenden Gewässern auf
  • sie ruhen sich häufig an Decken oder im oberen Drittel der Wände aus

Halten Sie Fenster und Türen nachts geschlossen oder bringen Sie Fliegengitter an Ihren Fenstern an, um Mücken den Zugang zu Ihren Zimmern zu verweigern. Wenn Sie bereits in Ihren Wohnraum eingedrungen sind, können sie mit handelsüblichen Mitteln bekämpft werden.

Flöhe und Zecken

  • treten oft in Verbindung mit Haustieren auf (vorwiegend: Hunde und Katzen)
  • sind häufig auch in Häusern, in denen Haustiere gelebt haben, zu finden
  • es treten häufig mehrere Bisse an Knöcheln und Unterschenkeln auf

Bettwanzen

  • beißen ausschließlich nachts
  • Bisse können über den ganzen Körper verteilt sein
  • oft hinterbleiben kleine Blutflecken auf dem Bettlaken
  • Flecke treten auch auf der Matratze und der direkten Umgebung des Bettes auf

Informationen über die Bekämpfung von Bettwanzen finden Sie in unserem Merkblatt zur Bettwanzenbekämpfung.

Tipps, wie Sie Insektenbisse verhindern können

Es ist häufig schwer, sich daran zu erinnern, wann und an welchem Ort der Biss auftrat, geschweige denn zu wissen, welches Insekt für den Biss verantwortlich war. Deshalb ist der beste Schutz wie immer die Vorbeugung.

Mit den folgenden Tipps können Sie Insektenbissen vorbeugen:

  1. Vermeiden Sie das Tragen von leuchtender Kleidung sowie intensiver Parfums oder Deos.
  2. Tragen Sie langärmlige Oberteile, lange Hosen und einen Hut, um die Angriffsfläche (nackte Haut) so gering wie möglich zu halten.
  3. Tragen Sie Insektenschutzsprays auf alle Hautflächen auf, die direkt der Umwelt ausgesetzt sind.
  4. Benutzen Sie Insektenabwehrpräparate und Kerzen, wenn Sie im Freien sitzen.
  5. Lassen Sie keine zuckerhaltigen Getränken oder Lebensmittel offen herumstehen.
  6. Vermeiden Sie Orte mit stehendem oder langsam fließendem Wasser.
  7. Gehen Sie nicht durch Gebiete mit hohem Gras oder Sträuchern.
  8. Stecken Sie Ihre Hosenbeine in Ihre Socken, wenn Sie durch hohes Gras laufen.

Diese Vorbeugemaßnahmen sind besonders wichtig, wenn Sie in der Abenddämmerung oder nachts unterwegs sind, da Parasiten dann am aktivsten und die Risiken von Bissen am Höchsten sind.

Die oben aufgeführten Insekten sind in den meisten Fällen für Bisse in Ihrem Zuhause verantwortlich. Ein Befall durch andere Insektenarten kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Rentokil ist Ihnen bei der Identifizierung und Bekämpfung aller Insektenarten behilflich. Unser Serviceangebot bietet Ihnen schnelle, unkomplizierte Lösungen, die unter strengsten Sicherheitsbestimmungen für Sie, Ihre Familie und Haustiere ausgeführt werden.

Für weitere Informationen oder, um einen Termin mit einem unserer kompetenten Fachberater zu arrangieren, rufen Sie uns bitte an: Tel. 0800/1718175 (0 ct./ min.).

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